Home
Main Menu
| Home |
| Europe |
| Austria |
| Editorial |
| National |
| International |
| Culture |
| Agenda |
| Links |
| About us |
| Contact Us |
Latest News
Friday, 03. September 2010
Thursday, 02. September 2010
Wednesday, 01. September 2010
Wednesday, 07. July 2010
Tuesday, 06. July 2010
Wednesday, 30. June 2010
Tuesday, 29. June 2010
Tuesday, 15. June 2010
| Offener Brief an Wirtschaftsminister J. Krecké |
|
|
| Published by Mouvement Ecologique | |
| Wednesday, 22 October 2008 | |
Wirtschaft und Ökologie anstatt Wirtschaft gegen Ökologie – die wirkliche Diskussion führenMit Befremden nimmt der Mouvement Ecologique die Aussagen von Wirtschaftsminister J. Krecké anläßlich der Eröffnung der Herbstmesse zur Kenntnis. J. Krecké sagte u.a in diesem Zusammenhang: «Déi aktuell Kriis beweist awer nach eppes: mir brauchen an dësem Land erëm e Bekenntnis zur reeller Economie, zur Industrie an zum Handwierk. Well dat awer an den Aan vun villen Leit méi Verkéier, vielleicht Stëps a Kaméidi mat sech bréngt, hunn mir leiwer d’Betrieber géint eng nei Bank agetoosch. Mir mussen erëm a Richtung vun méi engem gesonde Equiliber tëscht de verschiddenen Wirtschaftssecteuren kommen. Fir dat z’erreechen, musse mir ëmdenken an eis Nimby’s Mentalitéit ofleeën.» Auch ein Mouvement Ecologique steht zu der Forderung nach einem Gleichgewicht zwischen Wirtschaftssektoren und ist der Überzeugung, dass Luxemburg weder vom Bankensektor leben kann noch ausschließlich davon leben sollte. Wir brauchen Industrie und Handwerk, dies allerdings im Rahmen der Erfordernisse einer nachhaltigen Entwicklung. Einer Entwicklung also, die einen Ausgleich zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Interessen wie auch denjenigen der nächsten Generationen als wesentliches Ziel hat. Was jedoch die ministeriellen Aussagen zur sog. „Nimby’s Mentalitéit“ anbelangt, so ist dies in den Augen des Mouvement Ecologique „un faux débat“. Denn welcher nachhaltig wirtschaftende Betrieb, Herr Wirtschaftsminister, konnte in der Vergangenheit wegen zu hoher Umweltauflagen oder wegen «Nimby’s Mentalitéit» nicht nach Luxemburg kommen? Oder welcher Betrieb konnte seine Produktion nicht ausbauen, unter der Bedingung gewisse Prinzipien zu berücksichtigen bzw. angesichts der bestehenden Gesetzgebung (betreffend Natur- und Landschaftsschutz, Mobilitätsaspekte). Es ist das gute Recht aller BürgerInnen, sich für eine saubere Luft, Schutz vor Lärm und Schadstoffbelastungen und für die Lebensqualität und den Schutz von Natur und Landschaft einzusetzen. Zahlreiche Bürger tun dies nicht nur aus (legitimem) Eigeninteresse, sondern sehr wohl auch im Interesse der Allgemeinheit. Anstatt «alte Antagonismen» herauf zu beschwören, sollte man ehrlich und transparent über spezifische sachlich Probleme diskutieren, auch über effiziente Entscheidungsprozesse und sich vor allem offensiv u.a. auf sog. weiche Standortfaktoren konzentrieren, die Wettbewerbsvorteile für unsere Wirtschaft darstellen. Denn es gäbe durchaus zahlreiche wichtige Fragen im Zusammenhang Ökologie – Ökonomie, die endlich angegangen werden müssten:
Statt demnach alte Feindbilder zu beschwören macht der Mouvement Ecologique einen dringenden Appell an den Wirtschaftsminister sowie die Regierung, sich den wesentlichen Fragen zu stellen und die Chancen, die in einem Miteinander von Ökologie und Ökonomie liegen, endlich stärker zu nutzen. |
| < Prev | Next > |
|---|




